Fußball: 1. Herren 19. Spieltag

Kreisliga B, Staffel 5

SSG Humboldt – SV Nord Wedding  3 : 3

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Punktgewinn oder Punktverlust?

Trotz dieses Punktverlustes sah der mitgereiste Anhang in der ersten Halbzeit die beste Saisonleistung der Mannschaft nach der Winterpause. Mit einer Intensität erarbeitete sich das Team leichte Vorteile, spielte zielstrebig nach vorne, so dass die Hausherren kaum zu Entfaltung kamen. Zwangsläufig erzielte die SV NW, nach einer von Benjamin M. getretenen Ecke in der 12. Min. durch Melek Ch. auch den Führungstreffer zum 0:1. Ein erster ernstzunehmender Angriff Humboldts in der 17. Min. führte zu einem Handspiel im eigenen Strafraum. Der verhängte Strafstoß ergab den Ausgleich, 1:1. Und in der 28. Min. sah die Elf von Trainer Dennis R. plötzlich die Rücklichter von SSG Humboldt, denn nach einem Eckball konnte der Humboldter Stürmer, Dyhring, völlig freistehend ungehindert zum 2:1 eingespitzeln.

Im zweiten Abschnitt konnten die Weddinger ihre zielstrebigen Offensivbemühungen nicht fortsetzen, denn die Humboldter arbeiten nun besser gegen den Ball und waren nicht mehr so leicht auszuspielen. Nach einem Foul an Sezgin I. konnte das SV NW-Team in der 67. Min. mit dem Strafstoß ausgleichen, Sezgin I. hatte ihn selbst ausgeführt, 2:2. Das sorgte für ein spielerisches Aufleben und eine gute Zwischenphase, die mit einer schönen Flanke von Zeeshan R. und dem Tor von Sezgin I. in der 75. Min. ihren Höhepunkt fand. Humboldt verlor daraufhin jedoch nicht die Nerven und spielte weiterhin munter mit und war stets gefährlich. Ernüchternd war dann allerdings die Szene in der 82. Min., ein Humboldter Stürmer wurde im eigenen Strafraum von der Abwehr dilettantisch mit beiden Händen eines Abwehrspielers zu Fall gebracht. Der fällige Strafstoß sorgte dann für das 3:3 Endergebnis zwischen der SSG Humboldt und Nord Wedding. Für beide Mannschaften, die mit einer guten Spielanlage agierten, ein gerechtes Ergebnis.

Trotzdem, die Rückrundenspiele haben eindeutig die Stärken und Schwächen der Mannschaft aufgezeichnet, an denen nun intensiv zu arbeiten ist.

Michael Rätsch


Presse

Ausgabe 20.03.17